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Rhetorik und Präsentation -
Lampenfieber: vom Feind zum Freund
Tipp zum Seminar
Vor lauter Aufregung eine zittrige Stimme? Oder gar den
Faden verloren? Für dieses Phänomen gibt es in der deutschen Sprache den
treffenden Begriff des Lampenfiebers.
Wie können wir das Lampenfieber vom Feind zum Freund
wandeln?
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Lampenfieber ist keine Angst vor dem Reden, sondern
eine Angst vor den Menschen:
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sich zu blamieren
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stecken zu bleiben
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sich lächerlich zu machen
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Trainieren Sie das Reden vor einem Publikum, das Ihnen
“wohlgesonnen” ist: Halten Sie eine Ansprache bei einem Fest vor
Verwandten oder Freunden oder gestalten Sie mal einen spannenden (!) Abend
mit Dias aus Ihrem letzten Urlaub. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten bieten
oft die Gelegenheit zu Auftritten. Den Möglichkeiten, sich zwanglos zu
betätigen, sind kaum Grenzen gesetzt.
In Rhetorikseminaren gibt es viele Menschen, die, genauso wie Sie, diese
Hemmungen überwinden wollen.
Lampenfieber ist ein Angstgefühl. Ersetzen Sie dieses
Gefühl durch Sicherheit.
Sprechen Sie über Themen, bei denen Sie "sattelfest" sind. Wählen Sie
Themen, zu denen Sie ein konkretes Anliegen oder eine ganz klare Botschaft
haben, z.B. "Ich will die Teilnehmer überzeugen, dass Sie viel Geld sparen
können, indem ...".
Das Lampenfieber wird einer wohltuenden Sicherheit Platz machen, wenn Sie
gut vorbereitet und vom Gegenstand Ihres Vortrags überzeugt sind:
In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.
St. Augustinus Aurelius.
Lassen Sie sich nicht durch Versprecher,
grammatikalische Fehler oder den verlorenen Faden
irritieren.
Oft werden Ihre Zuhörer das Manko gar nicht bemerken. Und wenn Ihre
Teilnehmer etwas merken, werden Sie feststellen, dass sie oft viel
toleranter mit Ihnen sind, als Sie selbst.
Merke: Perfektion weckt Aggression. Überzeugen Sie also nicht mit
Perfektion, sondern lieber durch Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und
Authentizität.
Gewinnen Sie Sicherheit im Formulieren Ihres
Vortrags.
Ihre schriftliche Vorbereitung sollte sich auf die Niederschrift von
Stichworten beschränken. Lesen Sie nie ein fertiges Manuskript oder
Folieninhalte vor. Erst das Ausformulieren im laufenden Vortrag gibt Ihrem
Auftritt die nötige Würze.
Üben Sie Ihre Rede zwei bis drei Mal vor laufendem Video- oder
Kassettenrekorder, bis Sie nicht mehr über Probleme beim Formulieren
stolpern.
Reden Sie mit den Händen.
Überwinden Ihr Vorurteil gegen körperlichen Einsatz zur Unterstreichung
Ihrer Worte. Übertreiben Sie es ruhig einmal, wenn Sie zu Hause Ihre Rede
üben.
Mit richtig
eingesetzter Gestik gewinnen Ihre Worte an Klarheit. Gleichzeitig
werden Ihre Hände zu Blitzableitern für Ihre innere Anspannung.
Können Sie sich vorstellen, dass ein stocksteif dastehender Mensch
interessant wirkt?
Entspannen Sie sich vor Ihrer Rede.
Beschäftigen Sie sich eine Stunde vor Ihrem Einsatz nicht mehr mit Ihrem
Vortrag. Stellen Sie sich vor, wie schön es klingt, Beifall zu bekommen.
Stimmen Sie sich positiv ein.
Sagen Sie sich
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Ich freue mich auf meine Rede
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Ich habe meinen Zuhörern eine Menge zu bieten
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Ich bin gut vorbereitet
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Haben Sie keine Angst vor Fragen.
Fragen zeigen Ihnen, dass die Zuhörer Ihren Ausführungen interessiert
folgen.
Sollten Sie einmal keine Antwort aus dem Stand finden, bieten Sie dem
Frager eine Klärung nach dem Vortrag an.
Weitere Tipps zum Lampenfieber bei Reden und Präsentationen gibt's
vom Trainer persönlich in unseren Trainings.
Passendes Training:
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