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Rhetorik und Präsentation - Fragen im Vorfeld zu einer Rede, einem Vortrag und einer Präsentation
Tipp zum Seminar
Hatten Sie schon mal das Gefühl, in einem Recycling-Vortrag oder in einer wieder verwendeten Präsentation zu sitzen? Falls ja, lag das mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, dass der Vortragende seine Ausführungen nicht ausreichend auf die Zuhörerschaft abgestimmt hatte. Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen hilft Ihnen, Ihre Darlegungen so auszurichten, dass Ihre Zuhörerschaft eher das Gefühl hat, dass sie individuell adressiert ist.
 | Was ist der Anlass des Vortrags?
 | Wie kam es zu dem Termin? |
 | Wessen Idee ist der Vortrag? |
 | Welcher Grundgedanke steckt hinter dem Vortrag? |
 | Welche "Events" gibt es vor und nach Ihrem Vortrag? |
 | Wie viel Zeit haben Sie für den Vortrag? |
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 | Was ist das Ziel des Vortrags - Ihr Ziel?
 | Konkret, messbar und nachprüfbar! |
 | "Ich möchte viele Seminare verkaufen" ist zu unkonkret und schwammig |
 | "Nach drei Präsentationen möchte ich fünf Seminartage verkauft haben" ist konkret, messbar und nachprüfbar |
 | Legen Sie als Ziel einen zu erreichenden Zustand fest |
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 | Wer sind Ihre Teilnehmer?
 | Welche Position, Rolle oder Aufgabe haben Ihre Teilnehmer?
 | Welches ihrer Probleme können Sie lösen, um zu deren Existenzsicherung beizutragen? |
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 | Wie groß wird Ihr Auditorium sein?
 | In der Durchführung ist es wahrlich ein großer Unterschied, ob fünf oder 300 Menschen vor Ihnen sitzen! |
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 | Sind Ihre Zuhörer aus eigenem Antrieb da oder wurden sie vom Chef geschickt?
 | Möglicherweise müssen Sie zugkräftige Motivationstechniken einsetzen |
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 | Wie groß ist das Interesse Ihrer Teilnehmer am Thema des Vortrags? |
 | Wie groß ist das Vorwissen der Zuhörer zum Redethema?
 | Sie werden die Gratwanderung gehen müssen, die Teilnehmer weder zu überfordern, noch zu langweilen |
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 | Wie ist die Gruppe der Teilnehmer zusammengesetzt?
 | Eher homogen oder eher heterogen? |
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 | Welche Grundhaltung zum Thema werden Ihre Zuhörer haben? |
 | Wird die Gruppe eher aktiv oder eher passiv sein?
 | Brauche ich Mittel zur Aktivierung der Teilnehmer? Falls ja, welche? |
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 | Welche Personen in der Zuhörerschaft sind die Entscheider?
 | z.B. "Wer wird entscheiden, ob ein Seminar bei mir gebucht wird, oder nicht, und die Gelder dafür freigeben?" |
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 | Welche persönliche Beziehung haben Sie zu den Teilnehmern?
 | Haben Sie "Leichen im Keller"? |
 | Wie gehen Sie im Eskalationsfall damit um? |
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 | Wie viel Zeit werden Ihre Zuhörer für den Vortrag mitbringen? |
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 | Was ist der konkrete Nutzen, den der Zuhörer von seiner Teilnahme hat?
 | Auch wenn es schwer ist, für 300 Personen einen gleichermaßen gültigen, persönlichen Nutzen darzustellen: Tun Sie's! |
 | z.B. "Ein Dialektik-Seminar unterstützt Sie persönlich in der Erreichung Ihrer geschäftlichen und privaten Ziele, weil Sie lernen, wie Sie überzeugend auftreten" |
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 | Wie sind die Rahmenbedingungen für den Vortrag?
 | Wo wird der Vortrag sein?
 | Anreise planen |
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 | Wie sind die Eigenschaften des Vortragsraums?
 | Zeit für persönliche Vorbereitung des Redners im Raum |
 | Größe des Raums |
 | Umfang und Art der Bestuhlung |
 | Vorhandene und funktionierende Medien Overheadprojektor, Beamer, PC, Moderationstafel, Flipchart ... |
 | Position der Leinwand zu den Teilnehmern und zum Einfall des Tageslichts |
 | Lichtverhältnisse |
 | Störgeräusche - abstellen oder damit arrangieren? |
 | Raumtemperatur |
 | Ansprechpartner für den Raum und dessen Erreichbarkeit |
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Haben Sie diese Rahmendaten für Ihren Vortrag erforscht, sind Sie in der Lage, Ihren Zuhörern einen individuell wirkenden und gut vorbereiteten Vortrag zu präsentieren.
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