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News - Die Kunst, Kompetenz zu zeigen.

Seminare zum Thema:

Seminare, Trainings und Coaching für Kommunikation, Führung und Konfliktmanagement

Der eine oder andere Leser unter Ihnen wird sich fragen, was Kompetenz denn mit Kommunikationstrainings zu tun habe. Kompetenz, das sei doch schließlich etwas, was durch Lernen und durch Erfahrung erworben werde. Anschließend besitze man es und damit sei es automatisch vorhanden und sichtbar.

Tendieren Sie auch zu dieser Ansicht? Falls ja, könnte sich die Lektüre der folgenden Abschnitte für Sie rentieren.

Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einem Vortrag, auf dem Sie Informationen über Vermögensanlagen bekommen werden. Stellen Sie sich des weiteren vor, dass der Vortragende hemdsärmelig, in Jeans und Turnschuhen vor Ihnen steht. Würden Sie annehmen, dass er der richtige Partner in Sachen Vermögensanlagen für Sie ist? Wohl kaum!

Versuchen Sie sich vorzustellen, Sie hätten einen Termin beim Rechtsanwalt. Es geht um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit, von der Sie so gut wie nichts verstehen. Ihr Anwalt hat eine Strategie erarbeitet, die er Ihnen jetzt versucht, zu erklären. Dabei steht er Ihnen, so wie auf dem Bild rechts, gegenüber. Hätten Sie bei dieser Körperhaltung den Eindruck, bei diesem Rechtsanwalt gut aufgehoben zu sein? Wohl eher nicht!

Zu guter letzt stellen Sie sich mal vor, Sie würden sich beim Steuerberater Ihre Bilanzen erklären lassen - Ihr Unternehmen ist im Moment in einer schwierigen Lage. Ihr Steuerberater versucht, Ihnen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, druckst dabei herum und füllt seine Sätze mit jeder Menge "Urlauten" wie ääääh und ööööh. Haben Sie den Eindruck, dass dies der Mensch ist, der Ihnen die Lösungen für Ihre Probleme präsentiert? Voraussichtlich nicht!

In allen drei Beispielen bin ich davon ausgegangen, dass der Betroffene ein echter Spezialist in seinem Fach ist. Sie HABEN also die Kompetenz, können sie jedoch nicht ZEIGEN und vermitteln dadurch den Eindruck mangelnder Kompetenz. Im Grunde geht es also um den im Volksmund treffend benannten "guten Eindruck", um Ihre Kompetenz zur Wirkung bringen zu können.

Welche Einflussgrößen beeinflussen den Eindruck von Kompetenz, den andere von Ihnen haben?

bulletÄußeres: Bekleidung, Rasur, Frisur, Hände, Parfum und andere Gerüche, Schmuck, Sauberkeit und Ordentlichkeit
bulletBenimm
bulletKörpersprache: Haltung, Gestik, Mimik
bulletSprachliche Eigenarten:
bulletStimmlage
bulletLautstärke
bulletSprechgeschwindigkeit
bulletDeutlichkeit
bulletFlüssigkeit
bulletFüllwörter, Unworte und "Urlaute"
bulletGrad der persönlichen Vorbereitung auf das Thema und auf die Gesprächspartner und Zuhörer

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Faktoren, die nur mittelbar beeinflussbar sind, z.B. die Körpergröße.

Das Problematische daran: die meisten dieser Einflussgrößen werden von Ihren Gesprächspartnern unterbewusst wahrgenommen und beurteilt. Sie haben sicherlich schon einmal die Aussage gehört: "Ich weiß zwar nicht warum, aber ich kann diesen Menschen nicht leiden". Mit einem solchen Satz - bewusst oder unterbewusst formuliert - ist der Stab über Sie gebrochen. Die Ohren und der Geist sind für Sie verschlossen und Sie werden in der Regel keine Chance mehr erhalten, ihre tatsächlich vorhandene Kompetenz an den Mann oder die Frau zu bringen.

Dieses gilt unabhängig davon, in welcher Situation Sie mit Menschen umgehen: reden, verhandeln, präsentieren, telefonieren, verkaufen, moderieren, streiten,  führen und ... natürlich auch im Bewerbungsgespräch.

Was können Sie nun tun, um den Eindruck von Kompetenz in Ihrer Umgebung zu verbessern?

Äußeres:

Kleiden Sie sich so, dass Sie immer ein wenig besser angezogen sind, als Ihre Gesprächspartner. Ordentlich rasiert mit einer Frisur, die nicht von Ihren Qualitäten ablenkt, schaffen Sie eine gute Basis. Bei Farben, Schmuck und Parfüm sollten Sie immer daran denken, dass es nur eine Minderheit von Menschen gibt, die Ihren Geschmack teilt - bei allen anderen sammeln Sie möglicherweise Minuspunkte, noch bevor Sie ein einziges Wort verloren haben. Versuchen Sie, einen aufgeräumten Eindruck zu machen und prüfen Sie kurz vor dem entscheidenden Moment Ihr Äußeres auf Ordnung und Sauberkeit.

Benimm:

Ob Sie Regeln des guten Benehmens kennen und beherzigen, oder nicht, spricht ebenfalls Bände über Sie. Möchten Sie Ihren persönlichen Stand überprüfen, bietet sich die Lektüre eines aktuellen Buches zum Thema "Knigge" an. Nachdem Sie Ihr Potential zur Verbesserung identifiziert und niedergeschrieben haben, legen Sie sich jeweils für eine Woche auf ein Thema fest, auf das Sie in dieser Woche ganz besonders achten wollen. Auf diese Weise können Sie sich gutes Benehmen erfolgreich antrainieren und "gute" alte Gewohnheiten los werden.

Körpersprache:

Am besten, Sie bekommen zu Ihrer Körpersprache Feedback aus Ihrer Umgebung. Üben Sie die für Sie wichtigen Situationen vor "Publikum" und lassen Sie Ihre Übungspartner ihre Eindrücke darstellen. An Marotten und ungewollten Äußerungen Ihres Inneren, die Sie dabei entdeckt haben, können Sie anschließend Schritt für Schritt trainieren.

In unserem professionellen Training oder Coaching werden Sie Ihre Gesprächssituationen vor laufender Videokamera üben. Gemeinsam mit dem Trainer oder Coach werden Sie sich selbst wahrnehmen und erleben sowie das Verbesserungspotential erkennen. In den nachfolgenden Schritten werden Sie gezielt rund um die kritischen Punkte weiter trainieren.

Werfen Sie einen Blick auf unser Online-Training Körpersprache.

Sprachliche Eigenarten:

Viele Unarten in der Sprache haben sich über lange Jahre hinweg so eingeschliffen, dass Sie selbst oft das Gefühl haben, dass sie bestens und rechtens wären. Aus diesem Grunde kann Ihnen bei dieser Aufgabenstellung oft nur der vorgehaltene Spiegel helfen.

Erleben Sie selbst, wie Ihre Mitmenschen Sie wahrnehmen, um gemeinsam mit Ihrem Trainer oder Coach an Lösungen zu arbeiten, die für Ihre Persönlichkeit maßgeschneidert sind.

Persönliche Vorbereitung:

Für eine positive persönliche Ausstrahlung ist es unabkömmlich, dass Sie sich, so gut es irgend geht, auf Ihr Thema und Ihre Gesprächspartner oder Zuhörer vorbereiten. Das gibt Ihnen Sicherheit und hilft Ihnen, Ihr Lampenfieber zu Ihren Gunsten zu nutzen.

Schluss:

Je abstrakter das ist, was Sie an die Frau oder an den Mann bringen möchten, desto wichtiger ist es für Sie, Kompetenz auszustrahlen.

Ein Mechaniker, der Ihre Waschmaschine reparieren soll, hat seine Kompetenz schnell bewiesen, wenn das Gerät wieder läuft.

Ein Rechtsanwalt, ein Steuerberater oder ein Vermögensberater kann seine Kompetenz erst spät beweisen, wenn seine Ratschläge Früchte tragen - bis dahin muss er Ihnen mit seinem Verhalten zeigen, dass er kompetent ist, ansonsten werden Sie ihm nicht vertrauen.

Sollten Sie jetzt Appetit darauf haben, künftig mehr von Ihrer Kompetenz auszustrahlen, dann haben wir für Sie die ...

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