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Konfliktbewältigung - Rhetorik ohne
Gewaltanwendung.
Tipp zum Seminar
Sie kennen es sicherlich: Wie ein Blitz aus heiterem Himmel rastet Ihr
Gesprächspartner aus, ein Kollege betrachtet Sie plötzlich als Gegner oder
ein guter Bekannter empfängt Sie überraschend mit ärgerlichem
Gesichtsausdruck.
Was ist geschehen? Ihre Äußerungen haben ungewollt Ihr Gegenüber
verletzt und geärgert. Dadurch hat sich ein Konflikt aufgebaut und - in
der Regel - zum unpassendsten Zeitpunkt entladen.
Wie können Sie versteckte persönliche Angriffe und Kränkungen - privat
und geschäftlich - vermeiden?
- Beobachten Sie und formulieren Sie Ihre Wahrnehmungen in der
Ich-Form:
Ich habe Ihren Vortrag gehört und hatte Schwierigkeiten,
den Inhalt zu verstehen.
statt
Ihr Vortrag ist eine Zumutung. (Durch "Ihr" mit dem Finger gezeigt,
"Zumutung" birgt Aggressionspotential)
- Geben Sie Ihren Gefühlen Raum:
In Ihrem Vortrag habe ich mich
dabei ertappt, wie ich abgeschaltet habe.
statt
Ihr Vortrag war todlangweilig. (Durch "Ihr" mit dem Finger gezeigt,
"todlangweilig" ist versteckte Gewalt)
- Geben Sie Ihren Bedürfnissen Ausdruck:
Auch ich möchte gerne
an einem Vortrag ein wenig Spaß haben.
statt
Einen solchen Vortrag können Sie vergessen. ("können Sie vergessen"
bezieht der Hörer auf seine Persönlichkeit)
- Bitten Sie ehrlich und konkret:
Bitte kürzen Sie den Vortrag,
so gut es geht. Und lassen Sie ein Zitat oder eine Anekdote
einfließen, damit das Zuhören ein wenig mehr Freude macht.
statt
Fangen Sie den Vortragsentwurf noch Mal von vorne an, und zwar so, dass
man nicht einschläft. (zu allgemein, "nicht einschläft" ist Vernichtung
der bisher geleisteten Arbeit)
Wenn es also Kritik zu üben gibt, versuchen Sie sie von sich selbst
oder von Ihren Gefühlen ausgehend zu formulieren. Seien Sie dabei so
konkret, wie irgend möglich und vermeiden Sie dabei Killerphrasen, die
unnötig Ihr Gegenüber abwerten.
Passendes Training:
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