|
Start

eMail

Tipps

Seminare

Termine

Team

Partner


Kontakt

|
|
| |
Management Führungstechniken und Mitarbeitergespräch
- Wie kritisiert ein Mitarbeiter den Vorgesetzten?
Tipp zum Seminar
Viel behandelt ist das Thema, wie ein Vorgesetzter seinen Mitarbeiter so
kritisiert, dass er oder sie motiviert darauf bedacht ist, begangene Fehler
nicht mehr zu wiederholen. Auch dazu finden Sie bei uns einige
Tipp-Einträge.
In diesem Beitrag wollen wir jedoch die "andere Richtung" etwas genauer
beleuchten: Was kann ein Mitarbeiter sinnvoll tun, wenn er oder sie den Chef
kritisieren möchte?
Hier finden Sie 7 Hinweise, wie Sie als Mitarbeiter unnötigen Konfliktsituationen
vorbeugen können:
- Vermeiden Sie die Öffentlichkeit. Denken Sie daran, dass Ihr Vorgesetzter
nach einer Auseinandersetzung immer noch in Ihrer Organisation als Chef
akzeptiert sein muss. Suchen Sie deshalb unbedingt das 4-Augen-Gespräch.
- Vermeiden Sie das spontane Gespräch zwischen Tür und Angel. Geben Sie
Ihrem Chef die Möglichkeit, sich qualifiziert auf das Gespräch vorzubereiten.
Nur so haben Sie eine Chance, substantiierte Antworten auf Ihre Anliegen
zu bekommen. Vereinbaren Sie also einen Termin, legen Sie in aller Knappheit
das Thema dar und bitten Sie darum, dass Sie in der Gesprächszeit ungestört
sein können, weil Sie der Beratung eine hohe Bedeutung zumessen.
- Vermeiden Sie es möglichst, mit Ihrem Vorgesetzten über eine dritte
Person zu reden. Bitte Sie Ihren Vorgesetzten in einem solchen Fall, dass
er die betroffene dritte Person mit zum Gespräch einlädt.
- Vermeiden Sie es, "olle Kamellen" aufzuwärmen. Ihre Kritik soll einen
konkreten Bezug zum hier und heute haben.
- Vermeiden Sie Kritik per Fingerzeigen:
 | Sie haben ... |
 | Sie machen ... |
 | Sie sind ... |
Sie verhindern damit, dass hinter Ihnen eine Tür zu schlägt, nur weil
Sie die Hintergründe für einen Sachverhalt nicht kennen oder nicht verstanden
haben. Stattdessen versuchen Sie besser, Ihren Eindrücken Ausdruck zu verleihen:
 | Mein Eindruck ist ... |
 | Ich habe das Gefühl ... |
 | Ich habe wahrgenommen ... |
Das gibt Ihrem Gegenüber immer die Gelegenheit, das Gesicht zu wahren
und Ihnen die Hintergründe zu erläutern. Andererseits haben solche Formulierungen
einen gewissen Nachdruck, weil Ihnen keiner Ihre Eindrücke und Gefühle streitig
machen kann: "Das ist falsch ..." ist auf jeden Fall die falsche Antwort
auf ein so formuliertes Anliegen.
Vermeiden Sie es, schlecht vorbereitet zum Gespräch zu erscheinen. Eine
gute Vorbereitung zeigt Ihren Respekt gegenüber Ihrem Gesprächspartner -
egal, ob Vorgesetzter, Kollege oder Mitarbeiter. Andererseits gelingt Ihnen
das Erreichen von Zielen nur, wenn Sie wissen, was Sie höchstens bzw. mindestens
erreichen wollen.
Vermeiden Sie es unbedingt, ohne konkretes Ergebnis aus der Besprechung
herauszugehen. In einer Zielvereinbarung wird mindestens festgelegt, wer
bis wann was zu tun hat.
Passendes Training:
Seitenanfang
|
|
|
Übersicht

NewsFeed
RSS

 |