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Management Mitarbeitergespräch - Riesenchance für Mitarbeiter, Vorgesetzte und Unternehmen
Tipp zum Seminar
Im Grunde fühlen wir uns - egal ob als Vorgesetzte oder als Mitarbeiter - oft nicht recht wohl, wenn Mitarbeitergespräche anstehen. Das liegt oft daran, dass uns die Vorgehensweisen sowie die Erwartungen des jeweils Anderen oft nicht recht klar sind. Mitarbeitergespräche stellen jedoch für alle Beteiligten einschließlich des Unternehmens eine riesige Chance zur positiven Entwicklung dar. Hier finden Sie einige Aspekte zur effizienten Nutzung. Mitarbeitergespräche sind formal einberufene Gespräche im Gegensatz zum Smalltalk auf dem Flur. Sie dienen verschiedenen Zwecken:
 | Informationsaustausch
 | Informationen bekommen |
 | Informationen weitergeben |
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 | Ziele vereinbaren |
 | Aufgaben inhaltlich besprechen |
 | Delegieren: Kompetenzen und Verantwortung übertragen |
 | Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln |
 | Gute Leistungen loben |
 | Kritikgespräch (siehe auch Newsletter "10 Punkte für ein erfolgreiches Kritikgespräch")
 | Verhalten oder Leistung kritisieren |
 | Verbesserungsziele vereinbaren |
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 | Einführung neuer Mitarbeiter in das Unternehmen und/oder in das Team |
 | Wissen und Erfahrungen austauschen |
 | Betriebliche Probleme lösen |
 | Mitarbeiter unterstützen in betrieblichen und persönlichen Fragen und Problemstellungen |
 | Motivation von Mitarbeitern |
 | Disziplinarische Fragen klären |
 | Beurteilungsgespräch |
 | Entwicklung und Förderung der Mitarbeiter |
 | Rückkehrgespräche nach Krankheit |
 | Austrittsgespräche |
Manche dieser Gesprächsarten finden in einer Gruppe (z.B. manchmal das Lob-Gespräch), die meisten jedoch unter vier Augen statt. Für alle gemeinsam gilt:
 | Planen Sie genügend Zeit zur Vorbereitung des Gesprächstermins ein
 | Als Vorgesetzter bereiten Sie sich vor
 | Reservieren Sie ausreichend unterbrechungsfreie Zeit für das Gespräch |
 | Laden Sie einen Moderator, Mediator, Konfliktmanager oder Betriebsrat ein, falls nötig |
 | Bestellen Sie die Räumlichkeit, die Hilfsmittel und, falls notwendig, die Bewirtung |
 | Legen Sie die Gesprächspunkte und -inhalte fest |
 | Überlegen Sie Ihre eigenen Argumente |
 | Bereiten Sie Unterlagen vor |
 | Fassen Sie Ihre möglichen Ziele ins Auge: Minimal-, Maximal-, Ideal- und Alternativziele |
 | Machen Sie sich mögliche Vorurteile gegen Ihre Gesprächspartner bewusst und bauen Sie sie ab |
 | Vergegenwärtigen Sie sich Ihre angebrachten Verhaltensweisen im Gespräch |
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 | Für Mitarbeiter kann bei einigen Gesprächstypen eine Vorbereitung sinnvoll sein
 | Einige der Punkte, die beim Vorgesetzten stehen sind auch für Mitarbeiter hilfreich |
 | Sehr sinnvoll ist z.B. die Entwicklung der eigenen Sicht vor dem Beurteilungsgespräch |
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 | Strukturierter Ablauf des eigentlichen Gesprächs
 | Sie als Vorgesetzter haben die Verantwortung für den Gesprächsablauf |
 | Versuchen Sie unabhängig vom Thema eine freundliche, jedoch nicht verlogene Begrüßung zu finden |
 | Stellen Sie die Themen dar und erläutern Sie sie. Dabei stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten das Thema gleichermaßen verstanden haben |
 | Erläutern Sie die Gesprächsregeln |
 | Führen Sie ein Gespräch und keinen Monolog durch; einige Gesprächsregeln finden Sie in den
Tipp-Bereichen Rhetorik,
Konfliktbewältigung und
Management Mitarbeitergespräche |
 | Lassen Sie idealerweise die Mitarbeiter zuerst ihre Sicht präsentieren |
 | Lassen Sie Emotionen zu - wir sind Menschen und keine Maschinen |
 | Lassen Sie alle Beteiligten - zumindest ein Bisschen - gewinnen! |
 | Arbeiten Sie die Ursachen für Unterschiede in den Sichtweisen heraus |
 | Vereinbaren Sie Ziele und/oder Aufgaben mit Terminen |
 | Halten Sie alle wichtigen Informationen einschließlich der vereinbarten Ziele mit Datum schriftlich fest |
 | Zum Abschluss fassen Sie das Gespräch zusammen und lassen die wichtigsten Differenzen, Kompromisse und vereinbarten Ziele nochmals Revue passieren |
 | Vereinbaren Sie gegebenenfalls Folge-Gesprächstermine, zu denen die Zielerreichung und/oder der Fortschritt geprüft werden soll; das ist besonders wichtig z.B. bei Kritikgesprächen. |
 | Finden Sie unabhängig vom Gesprächsthema einen freundlichen Gesprächsabschluss |
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 | Nachbereitung des Gesprächs
 | Welche Maßnahmen müssen Sie bis wann veranlassen? |
 | Welche Ziele wurden im Gespräch erreicht? |
 | Welche neuen Erkenntnisse über meine Gesprächspartner haben Sie gewonnen? |
 | Was sollten Sie auf Grund der neuen Erkenntnisse für künftige Gespräche beachten? |
 | Welches Bild haben Ihre Gesprächspartner von Ihnen bekommen? |
 | Haben Sie sich richtig im Gespräch verhalten? Was möchten Sie im nächsten Gespräch besser machen? |
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Packen Sie die Gelegenheit beim Schopfe: strukturierte, konstruktive Mitarbeitergespräche führen zu mehr Motivation, besserer Effizienz sowie zu einer verbesserten Mitarbeiterzufriedenheit und damit zur Kundenzufriedenheit! Nicht alle Gesprächstypen können ohne zusätzliche Aufwände durchgeführt werden. So muss zum Beispiel bei einem Beurteilungsgespräch klar sein, welche Kriterien nach welchem Bewertungsschema beurteilt werden sollen. Möchten Sie Mitarbeitergespräche als fruchtbare Unternehmenskultur etablieren? Wir unterstützen Sie bei der Einführung, d.h. beim Entwurf der Gesprächsstrukturen sowie beim Live-Training von Gesprächssituationen. Fordern Sie uns: Kontakt per
eMail oder am Telefon unter 0700 9663 9663. Passendes Training:
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