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Bewerbertraining - Initiativbewerbung: keine Bewerbung
ins Blaue
Tipp zum Seminar
Eine Initiativbewerbung - ist doch ganz einfach: "Initiativbewerbung"
ins Betreff, ein paar Jobs dazu, die für mich passen könnten und eine
volle Breitseite meiner Kenntnisse und Erfahrungen in den Text. Das war's.
War es das wirklich?
Sie ahnen schon an der misstrauischen Frage, dass mehr dahinter steckt.
Bei einer "normalen" Bewerbung haben Sie ein Stellenangebot vor sich.
Was steht da drin?
 | Name des Unternehmens und des Ansprechpartners sowie die Adresse |
 | Genaue Bezeichnung der Stelle |
 | Die Aufgaben, die Sie wahrzunehmen haben |
 | Die Anforderungen, die an Sie gestellt werden
 | Fachlicher Art |
 | Persönlicher Art |
|
Wenn Sie Ihr
Anschreiben
verfassen, werden Sie genau auf diese Dinge eingehen und dem Leser
zeigen, dass Sie seinen Bedarf verstanden haben und dass Sie der
Problemlöser für ihn sind. Gleichzeitig werden Sie Ihren Lebenslauf so
anpassen, dass in den Detailbeschreibungen zu Ihren Stationen die Dinge
auftauchen, die im Angebot wichtig sind.
Und wie soll all das in einer Initiativbewerbung funktionieren?
Initiativbewerbung heißt eben nicht nur, "Initiativbewerbung" ins
Betreff zu schreiben, sondern dass Sie INITIATIV werden! Also dass Sie
laut Dudenverlag den ersten tätigen Anstoß zu einer Handlung
übernehmen:
 | Legen sie einen Notizblock vor sich hin |
 | Sie rufen an
und fragen sich zur für Ihren Bereich zuständigen Person im Unternehmen
durch |
 | Sie erklären in aller Kürze Ihre Situation und was Ihre Highlights
sind |
 | Sie finden heraus, ob eine zu Ihnen passende Stelle frei ist |
 | Ist das nicht der Fall, fragen Sie Ihr Gegenüber, ob es jemanden
kennt, der eine passende Stelle frei haben könnte, bedanken und
verabschieden Sie sich. Mit Glück haben Sie einen weiteren Wurf per
Telefon frei: "Wie mir Herr Meier empfohlen hat, haben Sie ..." |
 | Wenn es eine passende Stelle für Sie gibt, finden Sie die genaue
Bezeichnung heraus |
 | Erfragen Sie die Aufgaben, die zur Stelle gehören |
 | Ergänzen Sie die Auskünfte um fachliche und persönliche
Anforderungen an Sie |
 | Von Bedeutung ist jetzt noch das Datum, zu dem Sie die Arbeit
aufnehmen könnten. Mit etwas Glück erfahren Sie sogar auf Ihre
Nachfrage, was das Unternehmen plant, für den neuen Mitarbeiter
auszugeben. |
 | Teilen Sie Ihrem Gegenüber mit, dass das ganz gut passt. Fragen Sie
an, wann Sie Ihre Bewerbungsunterlagen persönlich vorbei bringen können
und versuchen Sie einen Termin zu machen
 | Wenn Sie die Unterlagen persönlich vorbei bringen, brauchen Sie
kein Anschreiben |
|
 | Sie haben jetzt alle Informationen zusammen, die Sie brauchen, um
eine qualifizierte Initiativbewerbung zu schreiben |
 | Versichern Sie sich bei Ihrem Gegenüber nochmals, dass Sie alles
richtig verstanden haben und dass Sie alle Namen richtig schreiben
können. |
 | Bedanken und verabschieden Sie sich |
Jetzt können Sie wie gewohnt daran gehen, Ihr
Bewerbungsanschreiben und die übrigen Unterlagen zu erstellen und
damit Ihre Mappe
aufzubauen. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie als Initiativbewerber der
Frage widmen, was Sie ausgerechnet an diesem Unternehmen so toll finden,
dass Sie sich dort bewerben. Viel Erfolg!
Passendes Training:
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