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Bewerbertraining - Der Lebenslauf.
Tipp zum Seminar
Sie wollen Ihren Lebenslauf für Ihre Bewerbungsunterlagen
dokumentieren? Dabei gibt es einige Details zu beachten.
Alles, was im Lebenslauf steht, muss wahr sein. Nach meiner
Information ist es sogar so, dass ein Arbeitgeber Ihnen nach zehn
Jahren noch fristlos kündigen kann, wenn er feststellt, dass Sie im
Lebenslauf die Unwahrheit geschrieben haben. Im Extremfall kann nach
meinem Wissen Ihr Arbeitgeber sogar beträchtliche Summen an
Schadensersatzforderungen an Sie durchsetzen.
Also ... alles, was Sie schreiben, muss wahr sein ... Aber
schreiben Sie um Himmels Willen nicht alles, was wahr ist!
Ihr Lebenslauf dokumentiert lückenlos, was Sie schulisch und
beruflich seit Beginn der Grundschule durchlebt haben. Lückenlos
bedeutet, dass es keine zeitlichen Lücken in ihrer Darstellung geben
darf. Das wiederum heißt, dass Sie auch Zeiten, in denen Sie nach
Arbeit gesucht haben, Zeiten des Auslandsaufenthalts, Erziehungsurlaub
oder Wartezeiten auf einen Studienbeginn entsprechend dokumentieren.
In der Regel wird ein zeitgemäßer Lebenslauf in Tabellenform - der
so genannte tabellarische Lebenslauf - verlangt. Diese Form
wird im weiteren Text abgehandelt.
Welche Informationen gehören in den Lebenslauf hinein?
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Persönliche Informationen
 | Vorname und Name, ggfs. Geburtsname |
 | Geburtsdatum und -ort |
 | Nationalität |
 | aktuelle Anschrift mit Telefon |
 | nur, wenn Sie noch nicht 18 Jahre alt sind: Namen, Geburtsnamen
und Berufe Ihrer Eltern |
 | ausnahmsweise geben Sie Ihre Eltern auch später noch an, wenn
dies förderlich für die umworbene Stelle sein könnte |
 | Ihre Geschwister und andere Angehörige haben nichts im
Lebenslauf zu suchen |

Zur Person:
| |
Hugo Habicht |
| 20.08.1957 |
Geboren in Stuttgart |
| |
Deutscher Staatsbürger |
| |
Untere Dorfstrasse 15,
73621 Weinhalden
0702 9654 9652 |
| |
Mutter: Lore Habicht, geborene Geier, im
Ruhestand, vormals selbst. Kauffrau |
| |
Vater: Sigi Habicht, im Ruhestand, vormals
selbst. Kaufmann und Geschäftsführer |
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Schulbildung und Studium
 | ab Beginn der Grundschule werden alle besuchten Schulen mit
Schultyp (Grundschule, Hauptschule usw.) und Ortsangabe festgehalten |
 | für die Zeitangaben reichen Jahreszahlen |
 | bei den Schulen, die Sie erfolgreich abgeschlossen haben,
vermerken Sie z.B.:
Abschluss allgemeine Hochschulreife Note 2,7 |
 | die Abschlussnote geben Sie nur an, wenn sie wesentlich besser
als 4,0 ist |
 | bei einem Studium können zusätzlich die Studienschwerpunkte
interessant sein |

Schulbildung und Studium:
| 1964 - 1968 |
Grundschule in Stuttgart |
| 1968 - 1974 |
Realschule in Stuttgart
Abschluss Mittlere Reife Note 2,2 |
| 1974 - 1977 |
Technisches Gymnasium in Stuttgart
Abschluss Allgemeine Hochschulreife Note 2,8 |
| 1981 - 1984 |
Informatik-Studium an der Fachhochschule
Wedel
Schwerpunkte: Compilerbau und Programmiersprachen
Abschluss Diplom |
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Wehrdienst, Zivildienst usw.
 | was |
 | bei wem |
 | an welchem Ort |
 | von wann bis wann mit Monat und Jahr |

Wehrdienst:
| 07/1977 - 09/1978 |
Wehrdienst in Heidelberg
Artillerievermesser |
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Praktika, Freiwilliges Soziales Jahr,
Berufsausbildung und Weiterbildung
 | Für jedes Praktikum, mit dem Sie sich orientiert haben, geben
Sie an:
 | Zeitspanne mit Monat und Jahr |
 | Art des Praktikums |
 | Vollständiger Name des Praktikumsbetriebs |
 | an welchem Ort |
|
 | Für jede Ausbildung, die Sie genossen haben, geben Sie an:
 | Zeitspanne mit Monat und Jahr |
 | Ziel der Ausbildung |
 | Vollständiger Name des Ausbildungsbetriebs und Ortsangabe |
 | Wenn Sie erfolgreich abgeschlossen haben, vermerken Sie dies
wie bei der Schulbildung |
|
 | Für jede Weiterbildung, an der Sie teilgenommen haben, machen
Sie einen entsprechenden Vermerk. Beschränken Sie sich jedoch auf
diejenigen Weiterbildungen, die im Zusammenhang mit Ihrer
zukünftigen Anstellung interessant sind. |

Praktika, Berufsausbildung und Weiterbildung:
| 05/1977 |
Praktikum als DV-Kaufmann, 2 Wochen,
ABC-Bausparkasse in Weilimdorf |
| 10/1978 - 07/1981 |
Ausbildung zum DV-Kaufmann,
ABC-Bausparkasse in Stuttgart
Abschluss Note 2,2 |
| 11/1986 |
Lehrgang Programmierung in Assembler, 1
Woche, Siemens AG in München
Zertifikat |
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Beruflicher Werdegang
 | Für jede Ihrer beruflichen Stationen, auch die der Arbeitssuche
und des Erziehungsurlaubs, sind Angaben zu machen |
 | Berufsausübung
 | wann (mit Monat und Jahr) |
 | in welchem Beruf / in welcher Funktion |
 | bei welchem Arbeitgeber |
 | an welchem Ort |
 | mit welchen wichtigen Tätigkeiten |
|
 | Suche nach Arbeit
 | wann (mit Monat und Jahr) |
 | "Suche nach Arbeit" oder "Arbeitssuche" |
 | geben Sie auch an, wenn Sie nebenher aushilfsweise gearbeitet
haben, das zeigt Aktivität |
|
 | Erziehungsurlaub bzw. Erziehungszeit
 | wann (mit Monat und Jahr) |
 | "Erziehungszeit" |
 | geben Sie auch an, wenn Sie nebenher aushilfsweise gearbeitet
haben, das zeigt Aktivität |
|

Beruflicher Werdegang:
| 08/1984 - 10/1995 |
Programmierer, ABC-Bausparkasse in
Weilimdorf
Mainframe-Programmierung in Assembler und COBOL |
| 11/1995 - 01/1996 |
Suche nach Arbeit, begleitend
aushilfsweise Programmierarbeiten |
| 02/1996 - heute |
Berater, DEF-Consulting GmbH in Stuttgart
Mainframe und PC-Programmierung in C, C++ und COBOL |
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Kenntnisse und Hobbies:
 | Kenntnisse
 | Sprachkenntnisse mit Angabe der Qualität. Vergessen Sie Ihre
Muttersprache dabei nicht |
 | Führerschein mit Klasse |
 | Wissen, das Sie sich angeeignet haben |
 | persönliche Eigenschaften |
 | berufliche Erfahrungen |
 | beschränken Sie sich besonders bei den vorstehenden drei
Punkten auf das, was für die Stelle, auf die Sie sich bewerben,
nützlich ist |
|
 | Hobbies
 | was Sie fit hält - Sport |
 | was Sie bildet - Kurse, Lesen |
 | was Sie integriert - Vereinsarbeit |
 | Trivialitäten - Musik, Wandern, Kochen, Lesen |
 | nichts, was mit Gewalt assoziiert werden kann - z.B. Karate
wegen der Vorurteile |
 | nichts, was auf ein hohes Verletzungsrisiko hindeutet - z.B.
Drachenfliegen, Skiabfahrt |
|
Falls die Informationen zu Kenntnissen und Hobbies nicht mehr auf
den Lebenslauf passen, legen Sie ein separates Blatt mit der
Überschrift "Kenntnisse, Erfahrungen und Hobbies" an.
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Der Lebenslauf im Zusammenhang:
Lebenslauf
Zur Person:
| |
Hugo Habicht |
| 20.08.1957 |
Geboren in Stuttgart |
| |
Deutscher Staatsbürger |
| |
Untere Dorfstrasse 15,
73621 Weinhalden
0702 9654 9652 |
| |
Mutter: Lore Habicht, geborene Geier, im
Ruhestand, vormals selbst. Kauffrau |
| |
Vater: Sigi Habicht, im Ruhestand, vormals
selbst. Kaufmann und Geschäftsführer |
Schulbildung und Studium:
| 1964 - 1968 |
Grundschule in Stuttgart |
| 1968 - 1974 |
Realschule in Stuttgart
Abschluss Mittlere Reife Note 2,2 |
| 1974 - 1977 |
Technisches Gymnasium in Stuttgart
Abschluss Allgemeine Hochschulreife Note 2,8 |
| 1981 - 1984 |
Informatik-Studium an der Fachhochschule
Wedel
Schwerpunkte: Compilerbau und Programmiersprachen
Abschluss Diplom |
Wehrdienst:
| 07/1977 - 09/1978 |
Wehrdienst in Heidelberg
Artillerievermesser |
Praktika, Berufsausbildung und Weiterbildung:
| 05/1977 |
Praktikum als DV-Kaufmann, 2 Wochen,
ABC-Bausparkasse in Weilimdorf |
| 10/1978 - 07/1981 |
Ausbildung zum DV-Kaufmann,
ABC-Bausparkasse in Stuttgart
Abschluss Note 2,2 |
| 11/1986 |
Lehrgang Programmierung in Assembler, 1
Woche, Siemens AG in München
Zertifikat |
Beruflicher Werdegang:
| 08/1984 - 10/1995 |
Programmierer, ABC-Bausparkasse in
Weilimdorf
Mainframe-Programmierung in Assembler und COBOL |
| 11/1995 - 01/1996 |
Suche nach Arbeit, begleitend
aushilfsweise Programmierarbeiten |
| 02/1996 - heute |
Berater, DEF-Consulting GmbH in Stuttgart
Mainframe und PC-Programmierung in C, C++ und COBOL |
Kenntnisse und Erfahrungen:
Deutsch Muttersprache, Englisch verhandlungssicher, Französisch
Schulkenntnisse
Führerschein Klasse 3
Programmierung Mainframes und PCs in Assembler, COBOL, C und C++
Kundenorientierte Beratung
Entwickeln und Halten von Programmier-Schulungen
Hobbies:
Wandern
Fortbildung in der zwischenmenschlichen Kommunikation
Modelleisenbahn
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Tipps zur Gestaltung:
Beachten Sie die
allgemeinen
Gestaltungsrichtlinien für Ihre Bewerbungsunterlagen ...
Gestalten Sie Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf und Ihr
Zeugnisbündel am besten so, dass es wie aus einem Guss aussieht.
Tunen Sie den Lebenslauf nicht mit Schnörkeln oder anderen Extras,
sondern optimieren Sie ausschließlich auf Übersichtlichkeit und
schnelle Lesbarkeit.
Sollte der Lebenslauf mehr als eine Seite beanspruchen, ordnen Sie
ihn am besten chronologisch rückwärts. Damit erreichen Sie, dass auf
der ersten Seite das aktuellste Ihres Werdegangs erscheint - also das,
was den künftigen Arbeitgeber am meisten interessiert.
Wenn Sie kein Deckblatt verwenden, was derzeit im Trend zu sein
scheint, kleben Sie das hinten unterschriebene Foto Ihres Konterfeis
rechts oben auf den Lebenslauf - unter Einhaltung der Ränder. Wenn Sie
ein Deckblatt verwenden, enthält dieses Ihre Fotografie und Sie haben
mehr Platz auf Ihrem Lebenslauf zur Verfügung.
Tipps zum Bewerbungsfoto
finden Sie hier ...
Werfen Sie auch mal einen Blick auf unsere
Hinweise zum
Aufbau einer Bewerbungsmappe und die
Tipps zur Auswahl der
richtigen Mappe. Sie haben schon lange Zeit
keinen Lebenslauf mehr benötigt und sind ganz aus der Übung mit dem
Entwurf? Wir bauen gemeinsam mit Ihnen erfolgreiche Unterlagen auf! Sprechen Sie uns
an.
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