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Bewerbertraining - Das Arbeitszeugnis - attraktiv und vollständig
Tipp zum Seminar
Ein Arbeitszeugnis beschreibt auf einer bis zwei DIN A4 Seiten, in welchem Zeitraum ein Arbeitnehmer bei welchem Arbeitgeber welche Rollen bzw. Aufgaben wahrgenommen hat. Gleichzeitig findet eine Beurteilung der Qualität der geleisteten Arbeit statt. Weil im deutschen Sprachraum im Rahmen von Bewerbungen Lebensläufe in der Regel lückenlos mit Arbeitszeugnissen zu belegen sind, ist ein solches Zertifikat zumindest formal das wichtigste Dokument eines Bewerbers. Da es in Deutschland wegen rechtlicher Restriktionen nicht möglich ist, ein ehrliches Zeugnis zu formulieren, hat sich eine Sprache herausgebildet, mit der in freundlicher Tonlage die Schulnoten eins bis sechs vergeben werden können, ohne dass dies für den Ersteller zu wesentlichen juristischen Konsequenzen führen könnte. Es handelt sich dabei um eine verzwickte Verklausulierung von Bewertungen, weshalb diese Sprache regelrecht erlernt werden muss. Der Ersteller von Arbeitszeugnissen muss sehr sorgfältig darauf achten, dass er einem Mitarbeiter nicht versehentlich ein schlechtes Zeugnis ausstellt, nur weil aus Unkenntnis eine falsche Formulierung gewählt wurde. Übrigens ... Zeugnisse aus der DDR sind in der Regel eher ehrlich formuliert, weil eine derartige Verklausulierung nicht notwendig war. Mir ist allerdings bis heute nicht klar, inwieweit ich eine beurkundete Bewertung der Mitarbeit in der SED, im FDJ oder anderen DDR-Organisationen bewerten kann. Nimmt man den Hauch des Unbekannten weg, so bleibt übrig, dass auch bei uns öffentliches Engagement durchaus positiv gesehen wird. Fehlende Arbeitszeugnisse aus einer DDR Laufbahn sind in der Regel anders zu bewerten, als in der Bundesrepublik, weil sich die Kaderleiter (Personalleiter) oftmals direkt über einen Bewerber unterhalten haben. Im übrigen empfiehlt es sich für einen Einstellenden, im Falle einer schlechten Beurteilung eines Bewerbers telefonisch beim letzten Arbeitgeber nachzufragen, ob die negative Beurteilung tatsächlich so gemeint war. Dies wird natürlich erst relevant, wenn die restlichen Voraussetzungen und die "Chemie" stimmen. Es gibt zwei Arten von formalen Beurteilungen: ein Zwischenzeugnis und ein Abschlusszeugnis. Idealerweise enthalten die Zeugnisse eine Beurteilung analog zu einem strukturierten Mitarbeitergespräch, lediglich die Formulierungen sind anders zu wählen. Ich empfehle Vorgesetzten wie Mitarbeitern, eine ausreichende Vorlaufzeit für die Erstellung eines Zeugnisses einzuplanen, um eine kontrollierte Besprechung möglicherweise unterschiedlicher Sichten zu ermöglichen. Es ist durchaus sinnvoll, wenn ein Mitarbeiter seine vollständige Beurteilung entwirft und diesen Entwurf beim Vorgesetzten oder bei der Personalabteilung abgibt. Damit ist sichergestellt, dass alle Punkte, die dem Mitarbeiter wichtig sind, reflektiert werden können. Natürlich ist es in der Regel notwendig, dass der Vorgesetzte oder der Personalfachmann Ergänzungen oder Korrekturen durchführt, um ein formal korrektes Arbeitszeugnis sicherzustellen. Ein Zwischenzeugnis wird ausgestellt, wenn ein Mitarbeiter dies ausdrücklich wünscht, wenn der Vorgesetzte wechselt oder wenn sich andere gravierende Änderungen im Aufgabenumfeld des Mitarbeiters ergeben. Ein Zwischenzeugnis wird in der Gegenwartsform geschrieben; die Schlussformel dokumentiert den Anlass der Ausstellung des Zwischenzeugnisses, z.B. "Dieses Zwischenzeugnis wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Frau Xxx ausgestellt." oder "Dieses Zwischenzeugnis wurde ausgestellt, weil Herr Zzz künftig einen neuen Aufgabenbereich übernimmt.". Wenn ein Mitarbeiter aus heiterem Himmel ein Zwischenzeugnis fordert, sollte dies dem Leiter eine Aufgabe zum Nachdenken sein ... Im Abschlusszeugnis wird die Beurteilung in der Vergangenheitsform geschrieben. Der Schlusssatz dokumentiert, durchaus verschlüsselt, den Grund der Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Ein vollständiges Abschlusszeugnis ist in der Regel am letzten Arbeitstag auszuhändigen. Im folgenden Text wird der Aufbau eines Abschlusszeugnisses beschrieben, der aber mit Ausnahme der oben aufgezeigten Abweichungen im wesentlichen auch für ein Zwischenzeugnis gilt. Ein Arbeitszeugnis ist auf Briefpapier mit dem Firmenkopf des beschäftigenden Unternehmens auszustellen. Es beinhaltet aus meiner Sicht die folgenden, wichtigen Merkmale: - Name des Mitarbeiters, Geburtsdatum, Dauer der Beschäftigung von Datum bis Datum.
- Wer ist das Unternehmen und was ist sein Kerngeschäft?
- Was war die Stellenbezeichnung und die Rolle des Mitarbeiters? Worin bestanden die konkreten Aufgaben? Dazu gehört auch die Verantwortung, Vertretungsbefugnisse, Zeichnungsbefugnisse sowie Prokura usw. Wurden in der Zeit der Beschäftigung vom Mitarbeiter mehrere Rollen wahrgenommen, so ist bei jeder Rolle die Dauer von Datum bis Datum zu vermerken.
- Detailbeurteilung. In welcher Qualität hat der Mitarbeiter seine Aufgaben gelöst. Hier finden sich aufgabenbezogen auch besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie besonders hervorzuhebende Leistungen des Mitarbeiters.
- Gesamtbeurteilung. Wie ist das Sozialverhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern usw. insgesamt zu beurteilen? Besondere persönliche Merkmale können in diesem Abschnitt dokumentiert werden.
- Grund des Ausscheidens.
- Schlussformel.
Auf den nächsten Seiten ist ein Beispiel für ein ausführliches Arbeitszeugnis aufgeführt. Die eingetragenen Nummern entsprechen den obigen Ziffern für die einzelnen Abschnitte. Im Anschluss an das Beispiel werden die möglichen Formulierungen und ihre Bedeutung exemplarisch aufgeführt. Eine klare und saubere Lösung, die weitgehend unmissverständlich ist, kann gefunden werden, indem auf die Zeugnissprache ganz verzichtet wird und bewusst nur Klartext - am besten in Schulnoten - geschrieben wird. Damit es zu den üblichen, kodierten Zeugnissen keine Missverständnisse gibt, wird zwischen 5) und 6), also vor den Grund des Ausscheidens, ein Absatz analog zum folgenden eingefügt: In diesem Arbeitszeugnis werden keine verschlüsselten Aussagen verwendet. Eine Interpretation im Sinne der verbreiteten Zeugnissprache wird diese Beurteilung nicht im Sinne der Autoren wiedergeben.


 Zeugnisformulierungen
Fachwissen | | Note | Formulierung: Herr / Frau ... | | 1 | verfügt über umfassende Fachkenntnisse, auch in Randbereichen. | | 2 | verfügt über umfassende Fachkenntnisse. | | 3 | verfügt über solide Fachkenntnisse. | | 4 | verfügt über ein solides Grundwissen in seinem/ihrem Arbeitsbereich. | | 5 | verfügt über entwicklungsfähige Kenntnisse seines/ihres Arbeitsbereichs. | | 6 | hatte Gelegenheit, sich die erforderlichen Kenntnisse seines/ihres Arbeitsbereichs anzueignen. |
Auffassungsgabe und Problemlösungsfähigkeit | | Note | Formulierung: Er / Sie ... | | 1 | ist in der Lage, auch schwierige Situationen sofort zutreffend zu erfassen und schnell richtige Lösungen zu finden. | | 2 | überblickt schwierige Zusammenhänge, erkennt das Wesentliche und ist in der Lage, schnell Lösungen aufzuzeigen. | | 3 | findet sich in neuen Situationen zurecht und ist auch in der Lage, komplizierte Zusammenhänge zu erfassen. | | 4 | ist mit Unterstützung seiner/ihrer Vorgesetzten neuen Situationen gewachsen und in der Lage, komplizierte Zusammenhänge nachzuvollziehen. | | 5 | ist mit Unterstützung seiner/ihrer Vorgesetzten neuen Situationen im wesentlichen gewachsen. | | 6 | war bemüht, mit Unterstützung seiner/ihrer Vorgesetzten neuen Situationen gerecht zu werden. |
Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative | | Note | Formulierung: Herr / Frau ... | | 1 | zeigte stets Eigeninitiative und überzeugte durch seine/ihre große Leistungsbereitschaft. | | 2 | ergriff von sich aus die Initiative und setzte sich mit überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen ein. | | 3 | zeigte Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative. | | 4 | hat der geforderten Einsatzbereitschaft entsprochen. | | 5 | hat der geforderten Einsatzbereitschaft im wesentlichen entsprochen. | | 6 | hat sich bemüht, der geforderten Einsatzbereitschaft zu entsprechen. |
Belastbarkeit | | Note | Formulierung: | | 1 | Auch stärkstem Arbeitsanfall ist er/sie jederzeit gewachsen. | | 2 | Auch starkem Arbeitsanfall ist er/sie jederzeit gewachsen. | | 3 | Er/sie ist starkem Arbeitsanfall gewachsen. | | 4 | Er/sie ist dem üblichen Arbeitsanfall gewachsen. | | 5 | Er/sie ist dem üblichen Arbeitsanfall im wesentlichen gewachsen. | | 6 | Er/sie ist bemüht, den üblichen Arbeitsanfall zu bewältigen. |
Denk- und Urteilsvermögen | | Note | Formulierung: | | 1 | Besonders hervorzuheben ist seine/ihre Urteilsfähigkeit, die ihn/sie auch in schwierigen Lagen zu einem eigenständigen, abgewogenen und zutreffenden Urteil befähigt. | | 2 | Seine/ihre Urteilsfähigkeit ist geprägt durch seine/ihre klare und logische Gedankenführung, die ihn/sie zu sicheren Urteilen befähigt. | | 3 | Seine/ihre folgerichtige Denkweise kennzeichnet seine/ihre sichere Urteilsfähigkeit in vertrauten Zusammenhängen. | | 4 | Im vertrauten Zusammenhang kann er/sie sich auf seine/ihre Urteilsfähigkeit stützen. | | 5 | Im vertrauten Zusammenhang kann er/sie sich im wesentlichen auf seine/ihre Urteilsfähigkeit stützen. | | 6 | Seine/ihre Urteilsfähigkeit ist geprägt durch sprunghafte, teils widersprüchliche Gedankenführung ohne zu erkennen, worauf es ankommt. |
Zuverlässigkeit | | Note | Formulierung: Herr / Frau ... | | 1 | arbeitete stets sehr zuverlässig und genau. | | 2 | arbeitete stets zuverlässig und gewissenhaft. | | 3 | arbeitete zuverlässig und gewissenhaft. | | 4 | bewältigte die entscheidenden Aufgaben zuverlässig. | | 5 | arbeitete in der Regel zuverlässig | | 6 | ist um zuverlässige Arbeitsweise bemüht. |
Fachkönnen | | Note | Formulierung: Er / Sie ... | | 1 | beherrscht seinen/ihren Arbeitsbereich selbständig und sicher, hat oft neue Ideen und findet optimale Lösungen. | | 2 | bewältigt seinen/ihren Arbeitsbereich selbständig und sicher, findet gute Lösungen und hat neue Ideen. | | 3 | bewältigt seinen/ihren Arbeitsbereich sicher und findet brauchbare Lösungen. | | 4 | bewältigt seinen/ihren Aufgabenbereich. | | 5 | bewältigt im wesentlichen die in seinem/ihrem Aufgabenbereich anfallenden Aufgaben. | | 6 | ist bestrebt, seinen/ihren Arbeitsbereich zu bewältigen. |
Führungsfähigkeit (für Führungskräfte) | | Note | Formulierung: Herr / Frau ... | | 1 | besitzt eine natürliche Autorität, genießt das Vertrauen seiner/ihrer Mitarbeiter und wird von ihnen anerkannt und geschätzt. Er/sie versteht es, seine/ihre Mitarbeiter sicher einzuschätzen und sie zu sehr guten Leistungen zu führen. | | 2 | wird von seinen/ihren Mitarbeitern anerkannt und geschätzt und ist in der Lage, die Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten einzusetzen und mit ihnen gute Leistungen zu erzielen. | | 3 | wird von seinen/ihren Mitarbeitern geachtet und besitzt die Fähigkeit, Mitarbeiter anzuleiten und verantwortungsbewusst zu den gewünschten Leistungen zu führen. | | 4 | ist in der Lage, seine/ihre Mitarbeiter anzuleiten und verantwortlich zu führen. | | 5 | ist in der Lage, mit den von ihm/ihr geführten Mitarbeitern die seiner/ihrer Abteilung gesteckten Ziele im wesentlichen zu erreichen. | | 6 | ist bestrebt, die in seiner/ihrer Abteilung auftretenden Probleme auf der Grundlage des in unserem Hause praktizierten Führungsstils zu analysieren und zu lösen. |
Zusammenfassung | | Note | Formulierung im Klartext: Herr / Frau ... | | 1 | hat den übertragenen Aufgabenbereich stets zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Seine/ihre Leistungen werden zusammenfassend als sehr gut beurteilt. | | 2 | hat die übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt. Die Leistungen werden zusammenfassend als gut beurteilt. | | 3 | hat die übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. Die Leistungen werden zusammenfassend als befriedigend beurteilt. | | 4 | hat die übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit erledigt. Die Arbeitsleistungen werden mit ausreichend beurteilt. | | 5 | hat die übertragenen Aufgaben im großen und ganzen zur Zufriedenheit erledigt. Die Leistungen werden zusammenfassend als mangelhaft beurteilt. | | 6 | hat sich bemüht, die Arbeiten zu unserer Zufriedenheit zu erledigen. Die Arbeitsleistung war unzureichend. |
Persönliche Führung | | Note | Formulierung: | | 1 | Das persönliche Verhalten war stets vorbildlich. Bei Vorgesetzten, Kollegen und Geschäftspartnern ist er/sie sehr geschätzt. | | 2 | Das persönliche Verhalten war stets einwandfrei. Bei Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern ist er/sie geschätzt. | | 3 | Das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war einwandfrei. | | 4 | Das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war höflich und korrekt. Seine/ihre Führung gab uns zu Beanstandungen keinen Anlass. | | 5 | Das persönliche Verhalten war im wesentlichen einwandfrei. Das persönliche Verhalten gegenüber Kollegen und Geschäftspartnern war einwandfrei (kann auf Mängel im Verhalten zu Vorgesetzten hindeuten). Das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Geschäftspartnern war einwandfrei (kann auf Probleme mit Kollegen hinweisen). | | 6 | Das persönliche Verhalten war nicht frei von Beanstandungen. Ihm/ihr fiel es schwer, sich in die betriebliche Ordnung einzufügen. Das persönliche Verhalten war nicht frei von Beanstandungen. Im Umgang mit Vorgesetzten ergaben sich Probleme. Das persönliche Verhalten war nicht frei von Beanstandungen. Im Umgang mit Kollegen entstanden Probleme in der Zusammenarbeit. |
Variationen zur Persönlichen Führung:
In der Regel werden alle Partner aufgezählt, mit denen der zu
Beurteilende zu tun hatte. Maximal sieht das so aus:
Bei Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitern und
Geschäftspartnern ist sie sehr geschätzt.
Wird eine wichtige Gruppe weggelassen, kann das bedeuten, dass der
Zeugnisanwärter mit genau der Gruppe Probleme hatte.
Würde es bei einem Vertriebsleiter z.B. heißen:
Bei Kollegen, Mitarbeitern und Kunden ist er
sehr geschätzt.
könnten Probleme mit dem Vorgesetzten herausgelesen werden.
Das gleiche kann auch dann gelten, wenn die Vorgesetzten zwar
enthalten, jedoch nicht am Beginn der Aufzählung stehen, z.B.
Bei Kunden, Kollegen, Mitarbeitern und
Vorgesetzten ist sie sehr geschätzt.
Im übrigen werden immer nur diejenigen Gruppen aufgezählt, mit
denen es der zu beurteilende Mensch tatsächlich zu tun hatte. Deshalb:
aufpassen beim Ausstellen eines Zeugnisses und Vorsicht beim
Interpretieren!
Schlussformulierung | | Note | Formulierung: Herr / Frau ... | | 1 | scheidet (mit dem heutigen Tag) auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, da wir eine/n wertvolle/n Mitarbeiter/in verlieren. Wir danken ihm/ihr für seine/ihre Mitwirkung und wünschen ihm/ihr weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute. (Kündigt von sich aus) Aus betriebsbedingten Gründen endete das Arbeitsverhältnis am … . Wir bedauern diese Entwicklung sehr, da wir mit Herrn/Frau … eine/n ausgezeichnete/n Mitarbeiter/in verlieren. Wir danken ihm/ihr für seine/ihre bisherige wertvolle Arbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute (Kündigung aus betriebsbedingten Gründen). | | 2 | scheidet auf eigenen Wunsch (mit dem heutigen Tag) aus unserem Unternehmen aus. Wir bedauern seine/ihre Entscheidung, danken ihm/ihr für seine/ihre Arbeit und wünschen ihm/ihr weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute. (Kündigt von sich aus) Aus betriebsbedingten Gründen wurde das Arbeitsverhältnis mit dem heutigen Tage beendet. Wir bedauern diese Entwicklung, da wir mit Herrn/Frau … eine/n gute/n Mitarbeiter/in verlieren. Wir danken ihm/ihr für seine/ihre bisherige Arbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft weiterhin Erfolg und persönlich alles Gute (Kündigung aus betriebsbedingten Gründen). | | 3 | scheidet auf eigenen Wunsch (mit dem heutigen Tag) aus unserem Unternehmen aus. Wir danken ihm/ihr für seine/ihre Arbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute. (Kündigt von sich aus) Herr/Frau …scheidet (mit dem heutigen Datum) aus unserem Unternehmen aus. Wir danken ihm/ihr für seine/ihre Arbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute. (Mitarbeiter/in wird gekündigt bzw. Kündigung nahegelegt.) | | 4 | scheidet mit dem heutigen Tage auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute. (Kündigt von sich aus) Herr/Frau …scheidet mit dem heutigen Tag aus unserem Unternehmen aus. Wir wünschen ihm/ihr für die Zukunft alles Gute. (Mitarbeiter/in wird gekündigt oder Kündigung nahegelegt.) | | 5 | scheidet mit dem heutigen Tag auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir wünschen ihm/ihr für die Zukunft viel Glück. (Kündigt von sich aus) Herr/Frau …scheidet mit dem heutigen Tag aus unserem Unternehmen aus. Wir wünschen ihm/ihr für die Zukunft viel Glück. (Mitarbeiter/in wird gekündigt oder Kündigung nahegelegt.) Das Arbeitsverhältnis endet im gegenseitigen Einvernehmen zum ... Wir wünschen Herrn/Frau ... viel Glück. (Nach entstandenen Differenzen kommt eine gütliche Einigung über das Ausscheiden zustande.) | | 6 | scheidet mit dem heutigen Tag auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus. (Kündigt von sich aus.) Herr/Frau …scheidet mit dem heutigen Tag aus unserem Unternehmen aus. (Mitarbeiter/in wird gekündigt oder Kündigung nahegelegt.) Das Arbeitsverhältnis endet im gegenseitigen Einvernehmen zum … (Nach vorherigen Differenzen kommt eine gütliche Einigung über das Ausscheiden zustande.) | Beim Vergleich des Beispiels mit den Formulierungsvorschlägen wird klar ersichtlich, dass es in der Regel eine Abweichung zu den Formulierungsvorschlägen geben wird, um eine deutschlandweite Uniformität von Arbeitszeugnissen zu vermeiden. Alle wichtigen Formulierungen finden sich jedoch in anderer Form im Beispiel wieder. Bedeutend sind dabei die Nuancen, die allerdings keine Präzisen Schulnoten wiedergeben.
Variationen von Formulierungen | | Note | Formulierung: | | 1 | stets/immer/jederzeit/außerordentlich/exzellent, z.B. ... stets sehr ..., ... stets voll entsprochen ...,
... stets zu unserer vollsten ... | | 2 | stets/immer/jederzeit/überdurchschnittlich, z.B. ... immer ..., ... immer entsprochen ..., ... immer zu unserer vollen ... | | 3 | ... entsprochen ..., ohne besonderen Zusatz | | 4 | ... üblich ..., ... Unterstützung ..., ohne besonderen Zusatz | | 5 | ... in der Regel ..., ... im großen und ganzen ... | | 6 | ... ist bestrebt ..., ... ist bemüht ...,
... hat sein/ihr Bestes gegeben ... |
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